Bio Food  
Unsere Philosophie

Global denken – lokal handeln – regional essen


Kann man auf dem Land wohnen und guten Gewissens jeden Morgen mit dem Auto zur Arbeitsstelle fahren, im Supermarkt Obst und Gemüse aus aller Welt einkaufen, wenn der Bauer nebenan sein Feld bestellt? Das waren nur zwei der Fragen, die zum Projekt RadTour führten. Man könnte auch grundsätzlicher fragen: Wie wollen wir leben? Was wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Im Sinne der Nachhaltigkeit müsste unsere Antwort lauten: eine Welt, die durch unser Handeln nicht ärmer geworden ist. Dazu möchte RadTour einen kleinen Beitrag leisten.
Darüber hinaus geht es den Partnern von RadTour, Kurt Schiwy und Silvio Jander, auch um ihre eigene Begeisterung für das Fahrradfahren und das (Be-)Kochen. Sie haben sich entschieden, das zu tun, was ihnen Freude macht und von dem sie überzeugt sind.

Widersprüche auflösen

Oftmals sind es die Widersprüche zwischen verschiedenen Lebensbereichen, die der Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung im Wege stehen. Ob nun auf globaler oder auf lokaler Ebene. So beansprucht die Wirtschaft Ressourcen, um produktiv sein zu können. Doch verbraucht sie diese rücksichtlos, beraubt sie sich so auch ihrer eigenen Grundlage. Deshalb müssen die Bereiche Wirtschaft und Natur und Umwelt, aber auch gesellschaftlich gerechte Bedingungen, vernünftig miteinander verknüpft werden, damit eine Entwicklung zustande kommt, die Zukunft hat. Mit Blick auf das Projekt RadTour heißt das: die Widersprüche im Kleinen, auf lokaler Ebene, auflösen. Deshalb suchen wir Alternativen zur Fortbewegung mit dem Auto, das die Umwelt schädigt und überlegen, wie wir unsere Bedürfnisse befriedigen können, ohne unsere Umwelt zu beeinträchtigen. Wir ernähren uns gesund, vielfältig und schmackhaft und unterstützen gleichzeitig den Landwirt nebenan sowie faire Wirtschaftsbeziehungen.
 
 
 

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit, auf Englisch „sustainability“ ist vielen bekannt als zentrales Ziel der Agenda 21. Diese wurde 1992 in Rio de Janeiro auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung auch von Deutschland unterzeichnet.
Sie umfasst ein Aktionsprogramm, das unsere Lebensgrundlagen langfristig sichern soll.
Von Nachhaltigkeit im Sinne von „nur so viel nehmen, dass die Grundlagen nicht gefährdet werden“ spricht man aber schon wesentlich länger;
in Deutschland mit Beginn der Forstwirtschaft im 16. Jahrhundert. Nachhaltig zu wirtschaften hieß in diesem Bereich, nur so viel Holz zu fällen, wie auch wieder nachwachsen konnte.